Neue Broschüre rund ums Thema Schule erschienen

Basierend  auf einer Vorlage der Stadt Worms hat das Projektbüro für Integration eine neue Broschüre aufgelegt, die Menschen mit Migrationshintergrund in leicht verständlicher Sprache Tipps und Regeln rund um das deutsche Schulsystem näher bringt. Sie wird in den kommenden Tagen in den Schulen und den entsprechenden Anlaufstellen  verteilt. Wer will, kann sie sich hier auch in digitaler Form herunterladen:

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Realisiert werden konnte der zwölf Seiten starke und bunt bebilderte Flyer dank der Unterstützung durch das Arbeits- und sozialpädagogische Zentrum sowie der Globusfiliale in der Merkurstraße, die den Erlös aus dem Tortenverkauf mit Oberbürgermeister Klaus Weichel zur Verfügung stellte. Anlässlich des neunten Marktjubiläums vor wenigen Wochen stellte Globus in der Ladenpassage 30 Bleche mit Buttercremetorte bereit, die von  OB Weichel und Globus-Geschäftsleiter Christian Schmitt persönlich an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht wurden.

Bündnis für Integration: Deklaration im Rathausfoyer aufgehängt

Die am 15. Mai 2017 vom Stadtrat beschlossene Deklaration zum „Bündnis für Integration“ wurde nun im Foyer des Rathauses aufgehängt.
Auf der Tafel findet sich der wortgetreue Deklarationstext, der aus allgemeinen Informationen und Beweggründen für das Bündnis sowie den Leitlinien besteht. Die Vorsitzenden der sechs Ratsfraktionen, Andreas Rahm (SPD), Walfried Weber (CDU), Gilda Klein-Kocksch und Tobias Wiesemann (Grüne), Elke Theisinger-Hinkel (Linke), Gabriele Wollenweber (FWG) und Werner Kuhn (FDP), haben die Tafel mit der Deklaration vor der Ratssitzung am 26. Juni 2017 unterschrieben.
Interessierte finden die Deklaration mitsamt Hintergrundinformationen hier.

Informationsveranstaltung „Chancen für Beschäftigung“ in der Fruchthalle

Die Stadt Kaiserslautern, der Landkreis Kaiserslautern und die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens machen sich gemeinsam für die Beschäftigung von Migrantinnen und Migranten stark. In Kooperation mit den Arbeitgebern der Region wollen die drei Partner alle vorhandenen Kräfte bündeln, um Migrantinnen und Migranten eine realistische Chance zu bieten, einen Arbeitsplatz zu bekommen und ihr Fachwissen hiermit in den hiesigen Arbeitsmarkt einbringen zu können.

Für Arbeitgeber, die Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigen möchten, ergeben sich allerdings oft organisatorische Fragen. Aus diesem Grund werden Stadt, Landkreis und Agentur für Arbeit am 02. Juni 2017 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Fruchthalle einen umfassenden Informationsabend anbieten, zu dem bereits weit über 1.000 Arbeitgeber aus Stadt und Landkreis eingeladen wurden.

Unter dem Titel „Chancen für Beschäftigung“ stehen den Arbeitgebern an dem Abend viele wichtige Ansprechpartner – seien es die beiden Ausländerbehörden, die Agentur für Arbeit und die Jobcenter oder die Kammern – zur Verfügung. Zu Beginn werden Oberbürgermeister Klaus Weichel, der Sozialdezernent des Landkreises, Peter Schmidt, und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens, Peter Weißler, im Rahmen einer Podiumsdiskussion in die Thematik einführen.

„Wir nehmen den Zustrom von Flüchtlingen in den vergangenen drei Jahren als große Chance wahr und haben ihn daher auch gerne zum Anlass genommen, unser Integrationskonzept zu überarbeiten“, so Oberbürgermeister Klaus Weichel, „wobei der Fokus ausdrücklich nicht nur auf den Flüchtlingen, sondern ganz klar auf allen Migrantinnen und Migranten liegt“. Das vorhandene Integrationskonzept der Stadt basiere auf den Verhältnissen von 2012, eine Anpassung an die aktuellen Herausforderungen sei, so Weichel, dringend erforderlich. Dies sei das Ziel des Pilotprojektes „Integration findet Stadt – Im Dialog zum Erfolg“, das als bundesweites Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ausgewählt wurde. „Der Stadtrat hat am Montag mit dem ‚Bündnis für Integration‘ den vielleicht wesentlichen Baustein dieses Projektes auf den Weg gebracht, und es freut mich sehr, dass wir das Bündnis nun mit unserer Veranstaltung in der Fruchthalle direkt konkretisieren können, gemeinsam mit dem Landkreis und gemeinsam mit der Agentur für Arbeit“, so Weichel.

„Die Unterbringung und Betreuung von Menschen mit Fluchthintergrund stand in den vergangenen Monaten im Vordergrund. Daran schließt sich jetzt die große Aufgabe der Integration in unsere Gesellschaft an. Dies ist kein zeitlich begrenzter, sondern ein dauerhafter Prozess, der alle Generationen und alle Beteiligten gleichermaßen betrifft“, betont Peter Schmidt.

„Neben den bereits jetzt vorhandenen Fachkräftebedarfen in verschiedenen Branchen sehen wir eine weitere Herausforderung auf uns zukommen. In den kommenden zehn Jahren werden altersbedingt rund 16.000 Frauen und Männer in Stadt und Landkreis aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Damit entstehen weitere Fachkräftebedarfe in allen Wirtschaftszweigen und hier gilt es, alle Kräfte zu bündeln. Eine Chance sehen wir in den zugewanderten Menschen. Schritt für Schritt wollen wir das für die Aufnahme einer Beschäftigung erforderliche Sprachniveau erreichen. Die für die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erforderlichen Qualifizierungen werden von der Agentur für Arbeit und den Jobcentern angegangen. Den Unternehmen, die einem Flüchtling eine Chance bieten möchten, steht der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in allen Fragen rund um Arbeit, Beruf und Beschäftigung als Ansprechpartner zur Seite“, so Peter Weißler, Leiter der Agentur für Arbeit.

 

 

Machen sich gemeinsam für Integration stark: Peter Weißler, Klaus Weichel und Peter Schmidt. © Stadt Kaiserslautern

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Stadtrat beschließt Bündnis für Integration

Initiative will Kräfte der Integrationsarbeit bündeln

Der Rat der Stadt Kaiserslautern hat sich am Montag einstimmig für ein „Bündnis für Integration“ ausgesprochen. Das vom städtischen Projektbüro für Integration und Interkulturelle Angelegenheiten (ehemals Stabsstelle Asyl) empfohlene Bündnis soll die institutionellen und politischen Kräfte in Kaiserslautern bündeln und so der kommunalen Integrationsarbeit Intensität und öffentliche Aufmerksamkeit verleihen.
Die Initiative ergänzt das bestehende und fortzuschreibende Integrationskonzept der Stadt, in Verbindung zu dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Pilotprojekt „Integration findet Stadt“. Sowohl das Bündnis als auch das Integrationskonzept orientieren sich an dem Leitbild „Vielfalt als Chance“ der Stadt und fügen sich so in die vorhandenen organisatorischen Strukturen ein.
Dem Zusammenschluss des Stadtrats sollen zivilgesellschaftliche Akteure, Wirtschaft, Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen, Hochschule und Technische Universität, Bildungs- und Qualifizierungsträger, Kirchen und bürgerschaftlich Engagierte folgen, und so ein starkes, stadtgesellschaftlich geschlossenes Bekenntnis zu einer Willkommens- und Aufnahmebereitschaft bilden.
Ein erster Schwerpunkt des Bündnisses werde, wie der Leiter des Projektbüros, Alexander Pongracz, mitteilte, in der Schaffung und Weiterreichung von Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Neuzugewanderte liegen. Dazu sei im Juni eine gemeinsam mit dem Landkreis und der Agentur für Arbeit organisierte Informationsveranstaltung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Fruchthalle geplant.
Vor der nächsten Stadtratssitzung am 26. Juni soll die Deklaration zum „Bündnis für Integration“ von den Fraktionsvorsitzenden feierlich unterzeichnet werden.

 

Leiter von Deutschkursen für Migrantenkinder tauschen Erfahrungen aus

Workshop des Pädagogischen Landesinstituts im Theodor-Zink-Museum

 

Flüchtlingskinder in Schule und Alltag zu integrieren stellt aktuell eine große Herausforderung dar. Das Deutschlernen spielt dabei eine zentrale Rolle. Rund 15 Lehrerinnen und Lehrer, die an weiterführenden Schulen der Stadt Deutschkurse für Nichtmuttersprachler anbieten, trafen sich nun im Rahmen eines Workshops in der Scheune des Theodor-Zink-Museums.

Ziel sei der gegenseitige Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der Schulen mit außerschulischen Institutionen und Beratungsangeboten, so Barbara Ebrecht von der Beratergruppe Sprachförderung des Pädagogischen Landesinstituts in Speyer, die den Workshop gemeinsam mit ihren Kolleginnen Carmen Lutz und Verena Maurer leitete. „Wie gehen wir mit den Flüchtlingskindern um, wie können wir vorgehen, um sie zu fördern?“, so formulierte sie die Kernfragen, um die es bei dem Treffen ging.

Angeregt wurde der Workshop von Sabine Michels, seit Beginn des Jahres Kommunale Bildungskoordinatorin der Stadt Kaiserslautern. Ebenfalls mit dabei waren Adeline Henning, Bildungskoordinatorin des Donnersbergkreises, sowie Beqir Karimani, Bildungskoordinator des Landkreises Kaiserslautern.

Pilotprojekt „Integration findet Stadt“ beginnt

Auftaktveranstaltung am 24. Januar in der Stadtmission

Das Stadtentwicklungsprojekt „Integration findet Stadt – Im Dialog zum Erfolg“ der Stadt Kaiserslautern ist im vergangenen September vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter zahlreichen Bewerbungen als eines von zehn Pilotprojekten der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes ausgewählt worden. Mit dem Projekt soll die Fortschreibung des schon weitgehend und erfolgreich umgesetzten Integrationskonzepts aus dem Jahr 2013 starten – im öffentlichen Dialog gemeinsam mit vielen anderen Institutionen und Organisationen.

In Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Stadtsoziologie der TU Kaiserslautern und der FIRU mbH sollen im Rahmen des Projekts zum ersten Mal überhaupt die Bevölkerungsstruktur und der Integrationsbedarf in den einzelnen Stadtteilen und Milieus untersucht werden. Durch neue Methoden, wie zum Beispiel spontane Gespräche an beliebten Treffpunkten, wird eine stärkere Beteiligung der Hauptzielgruppen in ihrem gewohnten Umfeld angestrebt. Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Migrantinnen und Migranten sollen dabei Strategien und Maßnahmen entwickelt werden, die möglichst vielen Einwohnerinnen und Einwohnern Kaiserslauterns zugutekommen.  Das Pilotprojekt betrachtet alle in der Stadt lebenden Migranten gleichrangig als Zielgruppe. Dazu gehören auch die großen Gruppen der Menschen aus den früheren Gastarbeiternationen, aus der früheren Sowjetunion und aus den EU-Erweiterungsstaaten.

Anlässlich des Starts des Projektes lädt die Stadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 24. Januar 2017, 16.30 Uhr, zu einer Auftaktveranstaltung in die Stadtmission (Brüderstraße 1) ein, die der Information und nicht zuletzt dem Kennenlernen und einem ersten Austausch dienen soll. Nach einer Eröffnung durch Oberbürgermeister Klaus Weichel werden Mitarbeiter der FIRU mbH die Veranstaltung moderieren und Frau Prof. Annette Spellerberg (TU) wird ihr Konzept zur soziodemographischen Grundlagenerhebung erläutern.

Shaian besucht OB

Die interkulturelle Kaiserslauterer Band Shaian, gegründet von Dagmar Kern und Michael Halberstadt, vereint seit Anfang 2016 Musiker aus Afghanistan, Eritrea, Iran, Syrien, Indonesien, Tunesien und Deutschland. Landesweite Popularität erlangte die Band durch den Ehrenamtspreis, den sie im vergangenen Sommer von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht bekam. Inzwischen stehen Auftritte etwa in Worms oder Koblenz an, im Oktober wird Shaian in der Landesvertretung in Berlin auftreten.
Am vergangenen Donnerstag war ein Teil der Gruppe im Rathaus zu Gast, wo sie von Oberbürgermeister Klaus Weichel begrüßt wurde. Mit dabei war auch das jüngste Mitglied und gleichzeitig die Namensgeberin der Band, ein zehnjähriges Mädchen, das Kern und Halberstadt bei ihren Besuchen in Kaiserslauterer Flüchtlingsunterkünften kennengelernt haben, als sie ihre Idee in Flüchtlingsunterkünften vorstellten. Shaians Berufsziel steht nach dem Besuch beim OB und dem Probesitzen auf dem Chefsessel auf jeden Fall fest: Bürgermeisterin.

 

https://www.shaian.de/

‚Angekommen in Kaiserslautern‘

Beigeordneter Färber eröffnet die Fotokampagne des Künstlers Thomas Brenner

„Wir wollen den Menschen, die vor Krieg und Leid aus ihrer Heimat geflohen sind, nicht nur eine Obhut bieten, sondern auch das Gefühl vermitteln, bei uns willkommen zu sein, hier ankommen und bleiben zu können“, berichtet der Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern die Zielsetzung der zweiten Fotokampagne von Thomas Brenner, deren Startschuss gestern auf dem Altenhof gegeben wurde. „Die Fotos sollen klare Signale dafür sein, dass viele Flüchtlinge aktiv bei der Integration mitmachen, Sprachkurse besuchen, studieren oder Arbeit und Beschäftigung gefunden haben“, so der Dezernent weiter. Sie seien ‚Angekommen in Kaiserslautern‘. Die Idee dieser Fotokampagne, die sich als Fortsetzung der ersten Kampagne ‚Willkommen in Kaiserslautern‘ versteht, kam erneut vom ortsansässigen Fotografen Thomas Brenner in Zusammenarbeit mit Detlev Besier von der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirchen der Pfalz. „Dafür geht mein herzlicher Dank an Sie beide“, so der Dezernent. „Es freut mich, dass Sie damit die wertvolle Arbeit aller mit den Flüchtlingen betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, Institutionen, Kirchen sowie ehrenamtlichen Unterstützern wertschätzen und zeigen, dass hier in unserer Stadt Integration gelebt wird und zum Erfolg führt“, dankte Färber.

„Die Flüchtlingswelle, die teilweise massiven fremdenfeindlichen Äußerungen und Handlungen ausgesetzt war, sehen wir zum Anlass, die Grundidee um dieses neue Projekt zu erweitern“, erklärte Besier die Ausgangslage. Der Projektzeitraum erstreckt sich über den kompletten August 2016. „Wir werden neue Portraits von Flüchtlingen aufnehmen, die ‚angekommen sind’ in Kaiserslautern“, berichtete Brenner. Die Fotografien werden dann in gewohnter Weise in der Stadt als Citylightplakate zu sehen sein.

Färber informierte in seiner Ansprache, dass seit Beginn des Jahres 2014 insgesamt 1.616 Asylbewerberinnen und –bewerber Zuflucht in Kaiserslautern gesucht hätten. „Die Unterbringung der Menschen ist weitestgehend gelöst – auf Notunterkünfte wie Zeltstädte oder Turnhallen konnte bei uns verzichtet werden.“ Da der Zustrom seit März dieses Jahres rückläufig sei, könne man nun auch die große Aufgabe der Integration weiter und intensiver angehen. „Eine Aufgabe, die die Stadtverwaltung und die gesamte städtische Gesellschaft über Jahre hinweg begleiten wird“, so der Beigeordnete.

„Die Flüchtlinge, die hier ankommen, spiegeln eine große Bandbreite wider und genau diese sollen auch mit den Fotos aufgezeigt werden“, ergänzte Färber und stellte abschließend fest: „Den einen gelingt  Integration leichter und schneller, die anderen brauchen mehr Unterstützung – aber die meisten sind dankbar für ihre neue Heimat, für eine neue Chance und für ein gewaltfreies Leben.“

Fünf dieser Motive werden ab dem 09. August als Citylightplakate an insgesamt 100 Stellen in Kaiserslautern zu sehen sein. Die komplette Zwölferserie können Passanten seit dieser Woche am Altenhof bewundern.

Ein Spatenstich der besonderen Art

Ökologieprogramm der Stadt startet Gartenprojekt für Flüchtlinge

 

Unter der Leitung von Doris Preuninger und Thomas Strottner vom städtischen Ökologieprogramm hat am Mittwoch auf dem Gartenschaugelände auf dem Kaiserberg ein Gartenprojekt für Flüchtlinge begonnen. In den kommenden Wochen und Monaten sollen Flüchtlinge, die in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, dreimal pro Woche Gelegenheit zur gemeinsamen Gartenarbeit bekommen. Rund 20 Personen waren beim Start der Aktion gestern Nachmittag dabei.

„Wir wollen damit ein Gefühl für typische einheimische Kräuter- und Gemüsearten vermitteln, von der Aussaat bis auf den Esstisch“, erklärte Doris Preuninger. „Wir werden gemeinsam säen, gemeinsam ernten und natürlich auch gemeinsam kochen und essen.“ Gleichzeitig gehe es bei dem Projekt aber auch darum, den Menschen Gelegenheit zur Beschäftigung zu bieten, insbesondere denen, die noch nicht arbeiten dürfen. „Wir freuen uns sehr, dass so viele der Einladung zu unserem ersten Treffen gefolgt sind“, so Preuninger. Nach einem kleinen Rundgang über das Gelände ging es dann auch gleich schon richtig los: Mit Spaten und Hacken wurden die Flächen für die erste Aussaat vorbereitet – das kleine deutsche Garten-ABC inklusive. Von A wie Ameise bis Z wie Zitronenmelisse.

 

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Fotos: Stadt Kaiserslautern

„Migration und Integration im Stadtteil West“

Infoveranstaltung am 27. April 2016 in der Schillerschule

Die Stadtverwaltung Kaiserslautern lädt die Bürgerinnen und Bürger der westlichen Innenstadt am 27.04.2016 in Kooperation mit dem Arbeitskreis West zu einem Informationsabend ein. In der Zeit von 18:30 bis 20:00 Uhr werden in der Turnhalle Schillerschule, Julius-Küchler Straße 1-5, Themen der Integration behandelt, die insbesondere durch den Zuzug von Geflüchteten in das Gebiet Fischerrück und Umgebung einen erhöhten Bedarf und Stellenwert darstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit den anwesenden Experten aus verschiedenen Fachrichtungen Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Die Förderung der Integration ist in diesem Gebiet bereits seit dem Caritas-Projekt „Gemeinsam statt Alleingang“ ein wichtiges Thema. Durch den Zuzug von geflüchteten Menschen besteht nun vor Allem in den Kindergärten und Grundschulen ein erhöhter Bedarf an Unterstützung.

Bei der Infoveranstaltung informieren Fachleute aus dem Referat Soziales (Günter Andes), dem Referat Jugend und Sport (Willi Gillmann), der Aufsichts- und Dienstdirektion (Ina Schatzmann-Hinkel), dem AK West (Hans-Joachim Schulz), der Stabsstelle Asyl (Alexander Pongrácz), der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (Valentina Dederer), der Caritas (Irina Blum), und dem Aussiedlerbeauftragten (Mario Leppla).