ASZ lädt zum Kaffee ins Haus der Begegnung

Wer sich für die Flüchtlingsarbeit des Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrums (ASZ) interessiert, ist herzlich eingeladen, sich vor Ort zu informieren. Seit einigen Wochen bereits lädt das ASZ dazu jeden Samstag ins „Café im Haus der Begegnung“ in der Villa Jaenisch (Villenstraße 6-8) ein. Geöffnet hat das Café von 10 bis 14 Uhr.

Anbei finden Sie die Einladung sowie einen Artikel aus der Rheinpfalz vom 13. Januar 2016.

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Einladung Cafe Haus der Begegnung

Großzügige Spende für die Flüchtlingshilfe

Möbel Martin unterstützt ASZ mit 1300 Euro

 

Mit einer Spende von 1300 Euro hat Möbel Martin die Flüchtlingshilfe des Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrums (ASZ) unterstützt. Der Betrag kam zustande durch eine Waffelbackaktion der Auszubildenden des Möbelhauses in der Weihnachtszeit, großzügig aufgerundet von der Geschäftsleitung. Mithilfe der Spende soll an der Galappmühle ein Grillplatz entstehen, wo das ASZ unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut. Auch weitere Aktivitäten im Außenbereich sollen damit finanziert werden.

Caritas startet „Café International“

Im Rahmen des Projektes „BIK“ Betreuung,- Information – und Kontaktstelle für Flüchtlinge und Ehrenamtliche bietet das Caritas-Zentrum Kaiserslautern ab Januar 2016 das „Café International“ im Mehrgenerationenhaus an. Das Projekt wird gefördert durch die Aktion Mensch, das Integrationsministerium, Stadt und Landkreis Kaiserslautern sowie der Zukunftsregion Westpfalz. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den angehängten Flyern.

Flyer café international arabisch

Flyer_café_international_deutsch-persisch

Flyer café international english

Flyer café international französisch

Lautrer Schulen bereiten Flüchtlingskindern eine Freude

Am Mittwoch in mehreren Unterkünften Begegnungsfeiern

 

In mehreren städtischen Flüchtlingsunterkünften fanden am Mittwoch Nachmittag Begegnungsfeiern für Flüchtlingskinder statt. Organisiert und durchgeführt wurden die Feiern vom Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrum (ASZ), gemeinsam mit dem Arbeitskreis Toleranz und Integration in Kaiserslautern und in enger Zusammenarbeit mit drei Lautrer Schulen: Die Feier für die Kinder, die im ehemaligen Kreiswehrersatzamt und in der Galappmühle untergebracht sind, fand in der Villa Jaenisch statt, unter Federführung der IGS Bertha von Suttner. Die St. Franziskus Gymnasium und Realschule betreute die Feier im Gemeinderaum der Christuskirche, zu der alle Kinder aus dem Asternweg – Flüchtlinge und Einheimische gleichermaßen – eingeladen waren. Das Hohenstaufen-Gymnasium organisierte die Feier im Bürger-Büsing-Haus.

Insgesamt waren an den drei Standorten rund 90 Schülerinnen und Schüler und rund 20 Lehrerkräfte im Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler bastelten und spielten mit den Flüchtlingskindern und sorgten für die Bewirtung mit selbstgebackenem Kuchen, Gebäck und Getränken. Auch für die musikalische Umrahmung sorgten die Schülerinnen und Schüler. „Ich bin begeistert von dem riesigen Engagement der vielen Kinder und Jugendlichen“, so eine sichtlich beeindruckte Bürgermeisterin Wimmer-Leonhardt, die die Feiern gemeinsam mit ASZ-Leiter Willi Schattner besuchte. „Hier wird nicht nur Kindern eine Freude bereitet, hier finden Begegnungen junger Menschen statt, die unvoreingenommen aufeinander zugehen. Einen besseren Weg zur Integration gibt es nicht. Ich danke allen Beteiligten sehr herzlich“, so Wimmer-Leonhardt.

Ein großes Lob und ein dickes Dankeschön der Bürgermeisterin ging auch an Stelle der beteiligten Sponsoren. Der weihnachtliche Schmuck der Einrichtungen – darunter auch mehrere Tannenbäume – wurde vom  Real-Markt im Pfalz-Center kostenlos zur Verfügung gestellt. Und natürlich gab es auch Geschenke. Jedes Kind durfte im Vorfeld der Feiern einen Wunschzettel schreiben. Erfüllt wurden die guten Wünsche, soweit möglich, von der hcp Werbeagentur, die jedem Kind ein entsprechendes Präsent unter den Christbaum legte.

 

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Bilder: ASZ

Opel-Fahrzeuge für die Flüchtlingshilfe in Kaiserslautern

Leitung des Opel-Werks Kaiserslautern übergibt zwei Opel Vivaro an das Arbeits- und Sozialpädagogische Zentrum Kaiserslautern

 

Opel unterstützt das Arbeits- und Sozialpädagogische Zentrum Kaiserslautern (ASZ) mit zwei Opel Vivaro. Ludwig Mersmann, Leiter Personal- und Sozialwesen im Opel-Werk Kaiserslautern, übergab die Fahrzeuge jetzt an ASZ-Leiter Willi Schattner. Die Vivaro werden künftig insbesondere zur Betreuung der Flüchtlinge in Kaiserslautern im Einsatz sein. „Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind gemeinsam gefordert, Flüchtlingen zu helfen und sie zu integrieren. Wir bei Opel stellen uns dieser Verantwortung und leisten unseren Beitrag“, erklärt Ludwig Mersmann. Das ASZ ist unter anderem in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Kaiserslautern für die Betreuung von rund 850 Flüchtlingen verantwortlich. Die beiden Fahrzeuge werden dabei vor allem zum Personentransport, bei kleineren Umzügen sowie zur Abholung von Sachspenden eingesetzt. Willi Schattner: „Ein großes Dankeschön für das Engagement des Opel-Werks Kaiserslautern. Mit den beiden Fahrzeugen schaffen wir es, dringend notwendige Transporte und Umzüge zeitnah durchzuführen.“

 

Bildunterschrift: Opel Vivaro für die Flüchtlingshilfe (von links): Thorsten Zangerle (stellv. Betriebsratsvorsitzender Opel-Kaiserslautern), Ludwig Mersmann (Personalleiter, Opel-Kaiserslautern), Willi Schattner (Leiter Arbeits- und Sozialpädagogisches Zentrum Kaiserslautern (ASZ)) mit seinen Mitarbeitern Dietmar Hennig, Richard Schady und Miriam Vollmer bei der Schlüsselübergabe.

Bild: Opel

Oberbürgermeister Weichel informiert über Nutzung der Bännjerrückschule als temporäre Notunterkunft für Flüchtlinge

Teileinwohnerversammlung am 12. Dezember in der Versöhnungskirche

 

Die Bännjerrückschule soll künftig, analog zur Burgherrenhalle, als temporäre Notunterkunft für Flüchtlinge dienen. Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel sowie Vertreter der Stabsstelle Asyl möchten alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils Bännjerrück/Karl-Pfaff-Siedlung über die geplante Nutzung informieren. Dazu findet am 12. Dezember, 14 Uhr, eine Teileinwohnerversammlung in der Versöhnungskirche statt (vgl. auch die öffentliche Bekanntmachung im Amtlichen Teil des Amtsblattes, Ausgabe 03.12.2015).
Im Vorfeld der Versammlung können Fragen an die Stadtverwaltung herangetragen werden. In dem ehrenamtlich geführten Stadtteilbüro in der Leipziger Straße 150 werden Fragen und Anregungen gerne entgegen genommen.
www.baennjerrueck.de

Oberbürgermeister Weichel informiert über Nutzung der Burgherrenhalle als temporäre Notunterkunft

Infoveranstaltung am 10. November in Hohenecken

Die Burgherrenhalle in Hohenecken soll künftig als temporäre Notunterkunft der Stadt Kaiserslautern dienen. Sollte der Platz in den städtischen Flüchtlingsunterkünften nicht ausreichen, könnten hier vorübergehend Flüchtlinge untergebracht werden, bis wieder ausreichend Plätze in den regulären Gemeinschaftsunterkünften zur Verfügung stehen. Auch im Katastrophenfall sollen notleidende Menschen in der Halle künftig ein Dach über dem Kopf bekommen können.
Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel sowie Vertreter der Stabsstelle Asyl und des Referates Feuerwehr und Katastrophenschutz möchten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Hoheneckens über die geplante Nutzung informieren. Dazu lädt das Stadtoberhaupt alle Interessierten in das Hotel Gasthof am Rathaus (Burgherrenstraße 99) ein, um miteinander ins Gespräch zu kommen und offene Fragen zu klären. Die Versammlung findet vor der Ortsbeiratssitzung am Dienstag, 10. November 2015 statt. Beginn ist um 18 Uhr.

FCK spendet Kleider und Schuhe für Kreiswehrersatzamt

Am Mittwoch, 7. Oktober 2015, gab es für die untergebrachten Flüchtlinge im Kreiswehrersatzamt in Kaiserslautern eine kleine Überraschung: Der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz schaute persönlich vorbei, um Winterjacken, Fußballschuhe und weitere Kleidungsstücke der Roten Teufel vorbeizubringen.
FCK übergibt Spenden an Flüchtlingsheim

Im Rahmen der Initiative „Kaiserslautern ist bunt“ engagiert sich der Pfälzer Traditionsverein gemeinsam mit der Stadt Kaiserslautern für Hilfsaktionen für die in der Barbarossastadt untergebrachten Flüchtlinge.

Bereits zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg Ende September wurde rund um den Spieltag durch diverse Aktionen ein Zeichen gesetzt. Neben diesem Aktionstag steht aber vor allem die konkrete und direkte Hilfe im Vordergrund.

So begrüßte Alexander Pongracz von der Stabstelle Asyl der Stadtverwaltung Kaiserslautern am frühen Mittwochabend den FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz am Flüchtlingsheim am Kreiswehrersatzamt. Mit im Gepäck hatte der Vorstandsvorsitzende kistenweise Spenden, die von den Mitarbeitern der FCK-Geschäftsstelle und dem Lizenzspielerkader zur Verfügung gestellt wurden. Passend zur bevorstehenden kalten Jahreszeit bestand ein Großteil der Spenden aus Winterjacken, die gleich von den Anwesenden begutachtet und anprobiert wurden.

Für besonders große Augen und viel Freude sorgten aber die Fußballschuhe, die von den Profispielern des FCK gespendet wurden. Die fußballbegeisterten jungen Männer, darunter auch ehemalige National- und Erstligaspieler ihrer Heimatländer, nahmen die Kickschuhe unter die Lupe und probierten diese direkt auf der anliegenden Wiese aus, auf der die Männer verschiedenster Nationalitäten beim gemeinsamen Fußballspielen zusammenfinden.

Dabei berichteten Alexander Pongracz und Richard Schady, dass einige der Flüchtlinge bereits in den Fußballvereinen rund um Kaiserslautern untergekommen seien und dort ihrem Hobby weiter nachgehen können – und da kamen die Fußballschuhe des FCK natürlich gerade recht!

Neben den Spenden für die Flüchtlinge übergab der FCK-Vorstandsvorsitzende auch ein kleines Trainingstor an die Vertreter der Stadt Kaiserslautern. Dieses wurde noch am gleichen Abend in den Asternweg in Kaiserslautern gebracht, wo es von den dort wohnhaften Kindern und Fußballbegeisterten künftig genutzt werden kann.

Text und Bilder: FCK

Gemeinsam in eine bunte Zukunft

Stadt und FCK kooperieren bei verschiedenen Aktionen rund ums Thema Flüchtlingshilfe

Kaum eine Thematik steht aktuell so stark im öffentlichen Fokus wie die Flüchtlingsintegration in Deutschland. Die Integration von Flüchtlingen ist ein Thema, das unsere gesamte Gesellschaft betrifft. Auch der Profifußball, der hier eine stark verbindende Wirkung haben kann, nimmt sich da nicht aus und engagiert sich mit zahlreichen Aktionen für eine offene Willkommenskultur.

Kaiserslautern erwartet in diesem Jahr rund 900 Menschen, die in der Stadt aufgenommen werden. Weltoffenheit, Internationalität und ein friedliches Miteinander von 140 Nationen – dafür steht die Barbarossastadt. Und auch der FCK möchte gerne dazu beitragen.

In enger Zusammenarbeit der Initiative „Kaiserslautern ist bunt“ der Stadt Kaiserslautern wollen die Roten Teufel daher ein Zeichen setzen. Aus diesem Grund wurde ein gemeinsames Logo entwickelt, das bereits bei der Begegnung des achten Spieltages der Zweitligasaison 2015/16 gegen den 1. FC Nürnberg überall im Fritz-Walter-Stadion präsent war, um bei den Besuchern für Offenheit und Toleranz zu werben. So wurden beispielsweise die Einlaufshirts und die Warmmachshirts der FCK-Profis mit dem besonderen Logo bedruckt. Auch die Einlaufkinder präsentierten das Logo auf ihren T-Shirts. Durch eine Präsenz auf den LED-Banden und Bannern wurde die Botschaft zudem über das Fernsehen an die Menschen außerhalb des Stadions transportiert. Auch alle FCK-Mitarbeiter – Ordnungsdienst, Gastronomie, etc. – trugen am Spieltag das Logo auf ihrer Kleidung. Live beim Spiel dabei waren außerdem 150 Flüchtlinge aus Kaiserslautern, die auf Einladung des FCK auf den Betzenberg kamen.

Alexander Pongracz, Stabstelle Asyl der Stadtverwaltung Kaiserslautern, sieht in der Zusammenarbeit einen großen Mehrwert für die „Initiative Kaiserslautern ist bunt“. „Wir freuen uns sehr über das Engagement des FCK. Durch die Verpflichtung ausländischer Spieler ist dem FCK Integrationsarbeit nicht fremd. Sport ist eines der besten Mittel, um ohne Sprachbarrieren und andere Hindernisse in Kontakt zu kommen.“

Auch für den FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz hat das Thema eine hohe Priorität: „Fußball verbindet und wir als Profifußballverein freuen uns, dass wir bei diesem so wichtigen Thema einen Beitrag leisten können. Die Stadt Kaiserslautern hat bereits sehr gute Strukturen geschaffen, um die Flüchtlinge in Kaiserslautern willkommen zu heißen, was wir sehr gerne unterstützen. Mit verschiedenen Aktionen am Spieltag möchten wir auch über die Grenzen von Kaiserslautern hinaus zeigen, dass Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz bei uns keinen Platz hat.“

Im Rahmen der Aktion soll auch über den Spieltag hinaus konkret und direkt Hilfe geleistet werden. So wird eine limitierte Auflage von 115 bedruckten T-Shirts verkauft werden, deren Gewinn komplett für Flüchtlinge gespendet wird. Außerdem wird der FCK unter seinen Mitarbeitern und Spielern eine Sammelaktion starten, bei der Winterjacken, Fußballschuhe und sonstige benötigte Kleidung gesammelt werden. Besonderes Highlight für die Kids wird wohl das Fußballtraining mit einem der Nachwuchstrainer am Sportpark Rote Teufel sein, welches der FCK gemeinsam mit „Kaiserslautern ist bunt“ organisiert.

IG Metall ruft zur Solidarität mit Flüchtlingen auf

Angesichts der steigenden Anzahl von Flüchtlingen, die in Kaiserslautern Zuflucht suchen, hat die Gewerkschaft IG Metall zur Solidarität mit Asylsuchenden aufgerufen. In einem offenen Brief fordert der Vorstand der Gewerkschaft alle Mitglieder und alle Werktätigen dazu auf, sichtbare Zeichen der Menschlichkeit zu setzen und rechten Tendenzen offen entgegenzutreten.  Oberbürgermeister Weichel begrüßt den Vorstoß der Gewerkschaft ausdrücklich: „Es ist von größter Wichtigkeit, dass Flüchtlinge aus allen Teilen der Gesellschaft Unterstützung erfahren. Ausländerhass und rechte Parolen haben in Kaiserslautern keinen Platz.“

 

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Flüchtlinge OV IGM