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Von Festen und vom Feiern in der Post

Seit November füllt sich das Gebäude, das in Kaiserslautern auch als „die
Hauptpost“ bekannt ist, wieder mit Leben. Viele Jahre lang waren die Fenster
in der oberen Etage des Hauses dunkel gewesen, „zu vermieten“ Schilder
hingen in den Fenstern. Wer heute in den frühen Abendstunden an dem
Gebäude vorbeifährt, sieht hell erleuchtete Fenster. Wo früher trockene
Formulare bearbeitet wurden, kann man heute Kinderlachen hören. Das
ehemalige Bürogebäude ist zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge
geworden. Ein Zuhause auf Zeit für Menschen, die ihr eigenes Zuhause oft
auf tragische Weise verloren haben. Doch wie sieht das Leben in der
Gemeinschafts-unterkunft Post – kurz auch GUP genannt – aus? Wie ist der
Alltag der Menschen, die dort leben? Und wer sind sie? In einer kleinen Reihe
möchte das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Kaiserslautern-Stadt e.V., das
die soziale Betreuung der Flüchtlinge in der GUP übernommen hat, über den
Alltag in der Unterkunft berichten.

 
Feste spielen im täglichen Leben in der Gemeinschaftsunterkunft Post eine
große Rolle. Denn wo viele Nationen zusammenkommen, da gibt es auch
immer wieder Feste, die gemeinsam gefeiert werden können und die
Menschen der unterschiedlichsten Nationen zusammenrücken lassen.
Eine große Überraschung gab es für die weiblichen Mitarbeiter der
Gemeinschaftsunterkunft Post beim Internationalen Frauentag am 8. März.
Während er in Deutschland eher ein Schattendasein fristet, wird er in Ländern
wie Syrien oder Armenien ganz groß gefeiert. Und so legten männliche
Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft zusammen, und schenkten den
Mitarbeiterinnen herrliche Tulpensträuße, die viele Tage lang die Büros
zierten.

 
Vor wenigen Tagen feierten die iranischen Bewohner „Nouruz“, das
Neujahrsfest. Natürlich wurde allerseits herzlich alles Gute für das neue Jahr
gewünscht. In ihrer Situation bedeutet dieser Wunsch besonders viel.
Schließlich wird es für die meisten von ihnen die Entscheidung bringen, was
die Zukunft für sie bringen wird. Sie werden sich in einer neuen Umgebung
einleben und einen Platz in unserer Gesellschaft finden müssen. Insofern ist
dieses Neujahrsfest für die Bewohner ein ganz besonderer Jahreswechsel.
Natürlich waren die fröhlichen Feierlichkeiten nicht ungetrübt, denn die
meisten Menschen haben an diesem Tag natürlich ihre Familien in der Heimat
vermisst.

 

Ähnlich schmerzlich war für die syrischen Bewohner der „Id al-Umm“, der
syrische Muttertag am 21. März. Es flossen an diesem Tag viele Tränen, weil
die daheimgebliebenen Mütter und Ehefrauen an diesem Tag natürlich
besonders vermisst wurden. Es gab viele persönliche Gespräche, aber auch
Gratulationen, denn die meisten Mitarbeiterinnen in der Gemeinschaftsunterkunft
Post sind Mütter, was die syrischen Bewohner würdigen wollten.
Nun steht wieder Fröhlicheres an. Das Haus freut sich auf das Osterfest. Für
die im Haus lebenden Christen ist das erste Osterfest in Kaiserslautern ein
Erlebnis, auf das sie sich freuen. Die muslimischen Bewohner sehen dem
Osterfest mit großem Interesse entgegen. Die deutschen Osterbräuche sind
ihnen fremd. Die Kinder staunen über bunte Eier und Schokoladenhasen. Die
Erwachsenen interessieren sich natürlich auch für die religiösen Hintergründe.
Für die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft ist es ein besonderes
Anliegen, deutsche Kultur kennenzulernen und deutsche Feste zu feiern.
Daher haben die Bewohner des Hauses an Gründonnerstag gemeinsam mit
den Mitarbeitern ein buntes Osterfest gefeiert. Gemeinsam wurden Ostereier
und österliche Dekoration gebastelt. Derweil versteckten die Mitarbeiter in der
Gemeinschaftsunterkunft Ostereier, die von den Kindern anschließend eifrig
gesucht wurden. Die Bewohner aus verschiedenen Nationen waren angetan
von den deutschen Osterbräuchen.

 
„Das große Interesse an der deutschen Kultur und die aktive Nachfrage der
Flüchtlinge zum gemeinsamen Feiern, sehen wir mit großer Freude und
kommen dem Wunsch der Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Post
diesbezüglich natürlich gerne entgegen. Es ist ein wichtiger Schritt in eine
gelungene Integration der Menschen in unsere Gesellschaft“, sagt
Kreisgeschäftsführer Marco Prinz. „Wir sind dankbar, dass wir für unsere
Arbeit aus der Bevölkerung Unterstützung erhalten“, fügt er an.
Wer die Flüchtlingshilfe des DRK Kreisverbandes Kaiserslautern-Stadt
finanziell unterstützen möchte, kann dies unter dem Kennwort „DRKFlüchtlingshilfe
KL“ unter der IBAN-Nummer DE IBAN DE56 5405 0110 0000
1282 80, Stadtsparkasse Kaiserslautern) tun.
Sachspenden für die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Post können
direkt in der Logenstraße 37, abgegeben werden. Auch ehrenamtliches
Engagement ist herzlich willkommen. Informationen hierzu gibt es unter der
Telefonnummer 0631 80093460 (Miriam Dieckvoß) und unter der E-Mail
Adresse m.dieckvoss@kv-kls.drk.de. (md)

Oberbürgermeister Weichel informiert über Nutzung der Bännjerrückschule als temporäre Notunterkunft für Flüchtlinge

Teileinwohnerversammlung am 12. Dezember in der Versöhnungskirche

 

Die Bännjerrückschule soll künftig, analog zur Burgherrenhalle, als temporäre Notunterkunft für Flüchtlinge dienen. Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel sowie Vertreter der Stabsstelle Asyl möchten alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils Bännjerrück/Karl-Pfaff-Siedlung über die geplante Nutzung informieren. Dazu findet am 12. Dezember, 14 Uhr, eine Teileinwohnerversammlung in der Versöhnungskirche statt (vgl. auch die öffentliche Bekanntmachung im Amtlichen Teil des Amtsblattes, Ausgabe 03.12.2015).
Im Vorfeld der Versammlung können Fragen an die Stadtverwaltung herangetragen werden. In dem ehrenamtlich geführten Stadtteilbüro in der Leipziger Straße 150 werden Fragen und Anregungen gerne entgegen genommen.
www.baennjerrueck.de

Tolles Miteinander der Kulturen beim Fest der Begegnung

Das erste „Fest der Begegnung“ im Bürger-Büsing-Heim in der Hahnbrunner Straße war ein voller Erfolg. Der neu gegründete Arbeitskreis „Schutz-Hütte“, das Arbeits- und Sozialpädagogische Zentrum, der Heimatverein Erzhütten-Wiesenthalerhof sowie die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft hatten am Samstag, dem 15. August, alle interessieren Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
„Im Mittelpunkt stand die Begegnung und das Kennenlernen unter Nachbarn, wozu das Fest einen großen Beitrag geleistet hat“, so Ortsvorsteher Torsten Peermann. „Und für das leibliche Wohl war dabei natürlich ebenfalls bestens gesorgt.“ Das Besondere: Die Flüchtlinge beteiligten sich mit vielen landestypischen Speisen, die auf großes Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern stießen. Kuchen und Salatspenden der Mitglieder des Arbeitskreises Schutz-Hütte rundeten das breite kulinarische Angebot ab.
Peermann bedankte sich bei den vielen Helferinnen und Helfern sowie bei ASK, SWK, WVE GmbH und einer Hütterer Bürgerin, die das Fest finanziell unterstützt hatten. Ein spezieller Dank ging an die IKEA-Niederlassung in Kaiserslautern, die Dekomaterial und Strandstühle zur Verfügung gestellt hatte.
Viel zu bieten hatte das Fest der Begegnung vor allem für Kinder und Jugendliche. „Auf Pedalos und Stelzen konnten die zahlreichen Kinder aus dem Bürger-Büsing-Heim und der Nachbarschaft ihre Geschicklichkeit erproben.“, so Peermann. Aktionen wie Kinderschminken, gemeinsames Singen und Basteln gehörten ebenso dazu. Junge Mitglieder vom Leo-Club Kaiserslautern hatten sich zudem spontan entschlossen, Volleyball und Boule anzubieten. Ein Angebot, das auch viele Erwachsene gerne nutzten.

 

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Viele Besucher nutztenn auch Gelegenheit, die Räume des „Bürger-Büsing-Hauses“ in Augenschein zu nehmen, um sich so persönlich einen Eindruck vom Leben ihrer neuen Nachbarn machen zu können. „Besonders erfreulich ist, dass zwei Besucher sich zur Übernahme von Patenschaften für Bewohner entschlossen haben“, so Peermann, der sichtlich stolz ist auf die „tolle Willkommenskultur“ im Ortsbezirk Erzhütten/Wiesenthalerhof. „Es haben sich unglaublich schnell Ehrenamtliche gefunden, die hier in Ihrer Freizeit mithelfen“, freut sich der Ortsvorsteher. So werde dreimal in der Woche ein „Deutschkurs“ angeboten, der von den „neuen Hütterern“ sehr gut angenommen werde.  Auch regelmäßige  gemeinsame Einkaufsfahrten stehen auf dem Programm.
Die Unterkunft in der Hahnbrunner Straße ist seit Juni 2015 unter Leitung des Arbeits- und sozialpädagogisches Zentrum in Nutzung. Momentan leben dort 60 Personen, davon 20 Kinder aus Syrien, Iran, Libanon, Eritrea, Georgien, Mazedonien und weiteren Ländern.

Großzügige Spende der Schülerinnen und Schüler der IGS Goetheschule

Es waren satte 1700 Euro, die die Schülerinnen und Schüler der IGS Goetheschule am Dienstag der vergangenen Woche an Richard Schady überreichten. Der Arbeitsplatz von Richard Schady liegt quasi direkt auf der anderen Straßenseite der Schule, wo er seitens des Arbeits- und sozialpädagogischen Zentrum rund 70 Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft in der Goethestraße betreut. Bereits Anfang des Jahres hatten die Vertrauenslehrer Birgit Seidl und Markus Splitt auf Bitten ihrer Schüler Kontakt zu Herrn Schady aufgenommen. Es entwickelte sich eine Nachbarschaftshilfe der besonderen Art.

„Die Schüler wollten wissen, womit man den Flüchtlingen am ehesten helfen könnte“, berichtet Seidl. „Als sie hörten, dass insbesondere Kleidung und Spielzeug fehlten, machten sie sich sofort an die Arbeit und organisierten eine Sammlung.“ Auch bei der großen Spendenaktion im real-Markt Anfang Juni waren Schülerinnen und Schüler der IGS Goetheschule beteiligt. Als Helfer an der Kasse warben sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Weichel, dem ASZ und dem real-Team für Spenden, die der Einrichtung eines Spielzimmers in der Flüchtlingsunterkunft in der Hahnbrunner Straße zu gute kamen.

Die große Geldspende der vergangenen Woche ging nun jedoch wieder an die „Nachbarn“ in der Goethestraße. Es handelt sich dabei um den kompletten Erlös des Sommerfestes der Schule am 13. Juni. „Der Erlös war in diesem Jahr mehr als doppelt so hoch als sonst“, freut sich Birgit Seidl. Auch das sei dem großen Engagement der Schüler zu verdanken. „Unsere Achtklässler hatten im Vorfeld Firmen in ganz Deutschland angeschrieben und um Sachspenden für unsere Tombola gebeten. Da kamen einige tolle Dinge zusammen.“ Der tatkräftige Einsatz ihrer Schützlinge erfüllt Seidl mit Stolz. „Unsere Kinder haben unglaublich viel geleistet und sind das ganze Jahr über immer am Ball geblieben.“

Ein großes Lob und ein dickes Dankeschön bekommen die tatkräftigen Schülerinnen und Schüler auch von Oberbürgermeister Klaus Weichel: „Ich bin immer wieder sprachlos, mit wieviel Engagement sich die Menschen in unserer Stadt für Flüchtlinge einsetzen. Die Aktionen der Schülerinnen und Schüler der IGS Goetheschule sind herausragende Beispiele gelebter Willkommenskultur.“

Großes Interesse an Teilbürgerversammlung im Ortsbezirk Erzhütten/Wiesenthalerhof

OB Weichel informierte über Pläne zum Bürger-Büsing-Haus

Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel informierte am Mittwochabend im Protestantischen Gemeindehaus im Ortsbezirk Erzhütten/Wiesenthalerhof alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur geplanten Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Diabetikerzentrum in der Hahnbrunner Straße („Rosel-Bürger-Büsing-Haus“). Voraussichtlich ab Anfang Juni sollen dort nach und nach bis zu 63 Flüchtlinge eine Unterkunft für die ersten Monate ihres Aufenthaltes in Kaiserslautern finden.
Weichel erläuterte in seinem Vortrag zunächst erneut das Betreuungskonzept der Stadt: „Wir verfolgen bei dieser humanitären Hilfe eine klare Betreuungs- und Integrationsstrategie: Neuankömmlinge werden zunächst in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht, um dort intensiv betreut werden zu können. Erst im zweiten Schritt erfolgt dann eine dezentrale Unterbringung als mittelfristig beste Lösung zur Integration.“
Das ehemalige Diabetikerzentrum sei als Erstaufnahmeeinrichtung perfekt geeignet, so Weichel. Es sei noch bis vor kurzem als Unterkunft für Kinder und Jugendliche genutzt worden und daher insbesondere als Bleibe für Familien denkbar. Auch der bauliche Arbeitsaufwand sei aufgrund der vorherigen Nutzung gering gewesen. Die Stadt hat das Gebäude bis zum 31. Dezember 2016 von der Eigentümerin angemietet. Danach soll es von der Bürgerhospitalstiftung gekauft werden. Zu dem Gelände gehören auch ein Sportplatz sowie eine kleine Turnhalle, die ebenfalls von den Flüchtlingen genutzt werden können.
Weichel gab zudem einen Einblick in die derzeitige Flüchtlingssituation in Kaiserslautern. So habe die Stadt bis Ende April 208 Zuweisungen bekommen. „Die Prognose für das Gesamtjahr liegt damit nach wie vor bei deutlich über 600 Personen“, so Weichel. Inzwischen hätten auch der Bund und das Land ihre Prognosen nach oben korrigiert. Die abweichenden Zahlen zwischen der Prognose des BAMF und der tatsächlichen Zuweisungszahlen hatten in der Vergangenheit immer wieder für Irritationen gesorgt. „Wir kalkulieren nach wie vor nur mit den Zahlen der Personen, die hier vor Ort ankommen!“, stellte Weichel die Bemessungsgrundlage der Stadt noch einmal dar. Als weitere Standorte für Gemeinschaftsunterkünfte nannte Weichel das ehemalige Dorint-Hotel für rund 330 Personen, das ehemalige Kreiswehrersatzamt für 86 Personen, die Villa Jaenisch für rund 20 Personen sowie das ehemalige Eulergelände in der Vogelwoogstraße für rund 120 Personen. Die bestehenden Unterkünfte am Asternweg und in der Goethestraße seien mit 228 beziehungsweise 96 Personen „voll ausgelastet“. Die Unterkunft in der Goethestraße stehe zudem nur bis 30. September 2015 zur Verfügung, so dass die Stadt nach wie vor auf alle sinnvollen Gebäudeoptionen, die sich ihr bieten, angewiesen sei.
Im Anschluss an den Vortrag folgte eine Gesprächsrunde mit den Bürgerinnen und Bürgern, an der sich auch die Vorsitzende des Netzwerks Migration Integration, Frau Gisela Fixemer-Reiland, der Leiter des ASZ, Willi Schattner, sowie der Ortsvorsteher des Ortsbezirkes Erzhütten/Wiesenthalerhof, Herr Thorsten Peermann, beteiligten. Das ASZ wird die Betreuung der Flüchtlinge vor Ort im Diabetikerzentrum übernehmen. Schattner erläuterte am Beispiel der vorhandenen Unterkünfte am Asternweg und in der Goethestraße das Konzept. Auch stellte er das Team vor, das die Betreuung im Bürger-Büsing-Haus übernehmen wird.
Die Fragen der Anwohner drehten sich insbesondere um die Betreuung der Menschen vor Ort sowie die Integration ins Leben im Ortsbezirk. Ortsvorsteher Peermann wies auf die tolle Hilfskultur hin, die sich im Ortsbezirk bereits gebildet habe: „Wir wollen alles tun, die Flüchtlinge hier zu begrüßen und willkommen zu heißen!“ Rund 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung ins Protestantische Gemeindehaus gefolgt. Durch den Abend führte wie bereits bei den Bürgerversammlungen in der Fruchthalle und in der Hochschule Stadtjugendpfarrer Detlev Besier.

Fruchthalle Kaiserslautern

Offene Fragen zur Asylthematik in KL? Bürgerversammlung, Fruchthalle, 18. März

Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel lädt am 18. März um 19 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu einer Infoveranstaltung in die Fruchthalle ein.

Geplant sind ein Vortrag zur aktuellen Sitaution bezüglich geplanter Flüchtlingsunterkünfte, eine Podiumsdiskussion sowie im Anschluss die Möglichkeit zum Austausch. Gisela Fixemer-Reiland (Caritas), Will Schattner (ASZ), Arthur Harutyunyan (Diplom-Mathematiker an der Uni KL), Franz-Josef Brandt (Polizei Kaiserslautern) und XY gehören zu den Gästen, die sich gerne den Fragen des Moderators und des Publikums stellen. Im Foyer präsentieren sich das XY und das ASZ mit einem Stand. Hier liegen auch Listen aus für alle, die sich für ehrenamtliches Engagement interessieren oder Wohnraum zur Verfügung stellen möchten.

Flüchtlingsunterkunft: Weichel informiert

Oberbürgermeister Klaus Weichel informiert am Freitag, 20. Februar, über die Pläne der Stadt, das frühere Kreiswehrersatzamt zu einer Flüchtlingsunterkunft werden zu lassen. Weichel lädt alle Bürger aus dem Viertel, in dem das ehemalige Kreiswehrersatzamt liegt, zu einer Teilbürgerversammlung ein. Sie findet um 18 Uhr im Hörsaal C3 auf dem Campus der Hochschule an der Morlauterer Straße statt. Der Hörsaal C3 ist über das Gebäude B zu erreichen. Darüber hinaus wird am 18. März, 19 Uhr, eine Versammlung für alle Bürger zum Thema Flüchtlingsunterkünfte in der Fruchthalle stattfinden. (red)

 

Quelle:Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung – Nr. 42
Datum: Donnerstag, 19. Februar 2015
Seite: 14

Diskussionsrunde: Asylunterkunft

Eine Diskussionsrunde mit Oberbürgermeister Klaus Weichel zum Thema Unterbringung von Flüchtlingen im ehemaligen Kreiswehrersatzamt findet für die Anwohner aus diesem Bereich am Freitag, 20. Februar, um 18 Uhr im Hörsaal C3 der Hochschule (Campus Morlauterer Straße) statt.

Kaiserslautern erwartet eine jährliche Zuweisung von etwa 600 Flüchtlingen. Um diese adäquat versorgen und unterbringen zu können, plant die Stadt, verschiedene Standorte als Flüchtlingsunterkunft einzurichten. Um die Anwohner rund um den Standort Kreiswehrersatzamt zu informieren, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und offene Fragen zu klären, lädt Oberbürgermeister Klaus Weichel alle interessierten Bürger aus diesem Viertel zu einer Teilbürgerversammlung ein. Darüber hinaus wird am Mittwoch, 18. März, um 19 Uhr eine Versammlung für alle Bürger Kaiserslauterns in der Fruchthalle stattfinden. (red)

Quelle: Die Rheinpfalz – Marktplatz Regional Kaiserslautern City – Nr. 41
Datum: Mittwoch, den 18. Februar 2015
Seite: 701