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FCK spendet Kleider und Schuhe für Kreiswehrersatzamt

Am Mittwoch, 7. Oktober 2015, gab es für die untergebrachten Flüchtlinge im Kreiswehrersatzamt in Kaiserslautern eine kleine Überraschung: Der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz schaute persönlich vorbei, um Winterjacken, Fußballschuhe und weitere Kleidungsstücke der Roten Teufel vorbeizubringen.
FCK übergibt Spenden an Flüchtlingsheim

Im Rahmen der Initiative „Kaiserslautern ist bunt“ engagiert sich der Pfälzer Traditionsverein gemeinsam mit der Stadt Kaiserslautern für Hilfsaktionen für die in der Barbarossastadt untergebrachten Flüchtlinge.

Bereits zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg Ende September wurde rund um den Spieltag durch diverse Aktionen ein Zeichen gesetzt. Neben diesem Aktionstag steht aber vor allem die konkrete und direkte Hilfe im Vordergrund.

So begrüßte Alexander Pongracz von der Stabstelle Asyl der Stadtverwaltung Kaiserslautern am frühen Mittwochabend den FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz am Flüchtlingsheim am Kreiswehrersatzamt. Mit im Gepäck hatte der Vorstandsvorsitzende kistenweise Spenden, die von den Mitarbeitern der FCK-Geschäftsstelle und dem Lizenzspielerkader zur Verfügung gestellt wurden. Passend zur bevorstehenden kalten Jahreszeit bestand ein Großteil der Spenden aus Winterjacken, die gleich von den Anwesenden begutachtet und anprobiert wurden.

Für besonders große Augen und viel Freude sorgten aber die Fußballschuhe, die von den Profispielern des FCK gespendet wurden. Die fußballbegeisterten jungen Männer, darunter auch ehemalige National- und Erstligaspieler ihrer Heimatländer, nahmen die Kickschuhe unter die Lupe und probierten diese direkt auf der anliegenden Wiese aus, auf der die Männer verschiedenster Nationalitäten beim gemeinsamen Fußballspielen zusammenfinden.

Dabei berichteten Alexander Pongracz und Richard Schady, dass einige der Flüchtlinge bereits in den Fußballvereinen rund um Kaiserslautern untergekommen seien und dort ihrem Hobby weiter nachgehen können – und da kamen die Fußballschuhe des FCK natürlich gerade recht!

Neben den Spenden für die Flüchtlinge übergab der FCK-Vorstandsvorsitzende auch ein kleines Trainingstor an die Vertreter der Stadt Kaiserslautern. Dieses wurde noch am gleichen Abend in den Asternweg in Kaiserslautern gebracht, wo es von den dort wohnhaften Kindern und Fußballbegeisterten künftig genutzt werden kann.

Text und Bilder: FCK

Baumpflegearbeiten auf dem Gelände des Kreiswehrersatzamtes

Maßnahmen dienen der Verkehrssicherung

 

Ab Mittwoch, dem 29. April 2015, werden auf dem Gelände des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes beziehungsweise der Villa Ritter durch das Referat Grünflächen notwendige Baumpflegemaßnahmen an einem Teil der Bäume zur Verkehrssicherung (Totholzbeseitigung, Kronenpflege) durchgeführt. Die Maßnahme dauert je nach Wetterlage ungefähr eine Woche.
Die Stadt Kaiserslautern hat das Gebäude kostenfrei angemietet, zum Zwecke der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft. Im Rahmen dieser Mietvereinbarung ist die Stadt verpflichtet, auch das Außengelände zu schützen und zu pflegen.

Diskussionsrunde: Asylunterkunft

Eine Diskussionsrunde mit Oberbürgermeister Klaus Weichel zum Thema Unterbringung von Flüchtlingen im ehemaligen Kreiswehrersatzamt findet für die Anwohner aus diesem Bereich am Freitag, 20. Februar, um 18 Uhr im Hörsaal C3 der Hochschule (Campus Morlauterer Straße) statt.

Kaiserslautern erwartet eine jährliche Zuweisung von etwa 600 Flüchtlingen. Um diese adäquat versorgen und unterbringen zu können, plant die Stadt, verschiedene Standorte als Flüchtlingsunterkunft einzurichten. Um die Anwohner rund um den Standort Kreiswehrersatzamt zu informieren, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und offene Fragen zu klären, lädt Oberbürgermeister Klaus Weichel alle interessierten Bürger aus diesem Viertel zu einer Teilbürgerversammlung ein. Darüber hinaus wird am Mittwoch, 18. März, um 19 Uhr eine Versammlung für alle Bürger Kaiserslauterns in der Fruchthalle stattfinden. (red)

Quelle: Die Rheinpfalz – Marktplatz Regional Kaiserslautern City – Nr. 41
Datum: Mittwoch, den 18. Februar 2015
Seite: 701