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Stadtrat beschließt Bündnis für Integration

Initiative will Kräfte der Integrationsarbeit bündeln

Der Rat der Stadt Kaiserslautern hat sich am Montag einstimmig für ein „Bündnis für Integration“ ausgesprochen. Das vom städtischen Projektbüro für Integration und Interkulturelle Angelegenheiten (ehemals Stabsstelle Asyl) empfohlene Bündnis soll die institutionellen und politischen Kräfte in Kaiserslautern bündeln und so der kommunalen Integrationsarbeit Intensität und öffentliche Aufmerksamkeit verleihen.
Die Initiative ergänzt das bestehende und fortzuschreibende Integrationskonzept der Stadt, in Verbindung zu dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Pilotprojekt „Integration findet Stadt“. Sowohl das Bündnis als auch das Integrationskonzept orientieren sich an dem Leitbild „Vielfalt als Chance“ der Stadt und fügen sich so in die vorhandenen organisatorischen Strukturen ein.
Dem Zusammenschluss des Stadtrats sollen zivilgesellschaftliche Akteure, Wirtschaft, Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen, Hochschule und Technische Universität, Bildungs- und Qualifizierungsträger, Kirchen und bürgerschaftlich Engagierte folgen, und so ein starkes, stadtgesellschaftlich geschlossenes Bekenntnis zu einer Willkommens- und Aufnahmebereitschaft bilden.
Ein erster Schwerpunkt des Bündnisses werde, wie der Leiter des Projektbüros, Alexander Pongracz, mitteilte, in der Schaffung und Weiterreichung von Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Neuzugewanderte liegen. Dazu sei im Juni eine gemeinsam mit dem Landkreis und der Agentur für Arbeit organisierte Informationsveranstaltung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Fruchthalle geplant.
Vor der nächsten Stadtratssitzung am 26. Juni soll die Deklaration zum „Bündnis für Integration“ von den Fraktionsvorsitzenden feierlich unterzeichnet werden.