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Weihnachtsfeier in der Villa Jaenisch

Das ASZ lädt alle Ehrenamtlichen herzlich zum Weihnachtsfest in die Villa Jaenisch ein, am Donnerstag, den 15.12.2016, um 17.00 Uhr.

Bei Fingerfood und Kleinigkeiten verschiedener Länder möchten wir mit Ihnen das Ende dieses ereignisreichen Jahres feiern.
Mit dem Fest wollen wir Ihnen für Ihr ehrenamtliches Engagement und die gute Zusammenarbeit in 2016 danken.

Um genügend vorbereiten zu können, würden wir uns über eine kurze Rückmeldung, ob Sie kommen, freuen.

Wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen,

Katharina Wisniewski-Hoffmann                           Lucia Ramirez-Koch

Team Ehrenamt
ASZ
Arbeits- und sozialpädagogisches Zentrum

Villa Jaenisch
Villenstr. 8
67657 Kaiserslautern

Telefon: 0631 750 16 222
E-Mail: katharina.wisniewski@asz-kl.de

„Drei außergewöhnliche Tage voller Freude“

Werke des Inklusiven Kunstsymposiums seit heute im Rathausfoyer zu sehen

 

„Wunderbare Atmosphäre“, „eine fantastische Erfahrung“, „viele tolle Begegnungen“. Marianne Seyl, Barbara Meyer und Ehrentraud Weiß, die drei künstlerischen Leiterinnen des Inklusiven Kunstsymposiums, das vom 21. bis 23. Juli in der Villa Jaenisch stattfand, kommen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Unter dem Motto „Alle Farben – Alle Sinne – Alle Menschen“ kamen im Haus der Begegnung des ASZ drei Tage lang 16 Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, um gemeinsam zu malen. Darunter Migranten, Flüchtlinge oder Menschen mit Beeinträchtigung. Auch eine kleine Delegation der APEI (Gesellschaft der Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung) aus der französischen Partnerstadt Saint Quentin war mit dabei. Das vom Arbeitskreis „Barrierefreie Stadt“ mit den Kooperationspartnern Zoar, ASZ und dem Atelier Zitronenblau des Ökumenischen Gemeinschaftswerkes angebotene Symposium fand im Rahmen der Reihe „Kunst auf Augenhöhe“ statt.

„Wir haben drei außergewöhnliche Tage voller Freude erlebt“, so die Bilanz von Initiator Werner Rech vom Arbeitskreis „Barrierefreie Stadt“. Es ist aber vielleicht ein Satz der Leiterin der Delegation aus Saint Quentin, Suzanne Masson, der die Wirkung des Symposiums auf die Teilnehmer am besten auf den Punkt bringt: „So wie hier habe ich unseren Romain noch nie erlebt.“ Der Junge, einer der Teilnehmer aus der Partnerstadt, sei eigentlich ein extrem introvertierter Mensch, beim Malen in der Villa sei er jedoch regelrecht aufgeblüht. In den drei Tagen sei eine wunderbare Mischung aus Menschen, Ideen, Kulturen und Sprachen entstanden, durch die alle Teilnehmer über sich hinausgewachsen seien.

„Es ist einzigartig, was hier zustande gebracht wurde“, so auch Gerhard Degen vom Referat Stadtentwicklung, der die Ausstellung der gesammelten Werke heute im Rathaus eröffnete. Er bedankte sich ganz herzlich bei allen Beteiligten für die gelungene Aktion und die Vernissage, bei der auch Professor Andreas Fröhlich einige Worte sprach. Umrahmt wurde die Eröffnung vom irischen Folkloreensemble „Assana“ der Emmerich-Smola-Musikschule unter Leitung von Walter Lelle sowie von den Westpfalz-Werkstätten Siegelbach.

Die im Laufe der Woche entstandenen Werke werden sind noch  bis zum 21. August im Oberen Rathausfoyer zu sehen. Barrierefreie Zugänge zur Ausstellung gibt es über das Bürgercenter und den Rathauseingang Maxstraße.

Inklusives Kunstsymposium in der Villa Jaenisch

Vom 21. bis 23. Juli finden in der Villa Jaenisch, dem neu gegründeten Haus der Begegnung des ASZ, Menschen zusammen, um bei einem Inklusiven Kunstsymposium unter dem Titel „Alle Farben – Alle Sinne – Alle Menschen“ gemeinsam künstlerisch gestaltend zu wirken. Die Teilnehmer, darunter Migranten, Flüchtlinge oder Menschen mit Beeinträchtigung, werden sich beim künstlerischen Arbeiten näher kennenlernen und austauschen.

Das vom Arbeitskreis „Barrierefreie Stadt“ mit den Kooperationspartnern Zoar, ASZ und dem Atelier Zitronenblau des Ökumenischen Gemeinschaftswerkes angebotene Symposium findet im Rahmen der Reihe „Kunst auf Augenhöhe“ statt. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Marianne Seyl, Barbara Meyer und Ehrentraud Weiß. Auch Gäste aus der französischen Partnerstadt Saint-Quentin beteiligen sich aktiv am Symposium und Rahmenprogramm. Zaungäste sind an allen drei Veranstaltungstagen in der Zeit zwischen 10.30 und 12.00 sowie 14.00 und 15.30 Uhr herzlich in der Villa Jaenisch willkommen.

Die im Laufe der Woche entstehenden Werke werden dann ab Freitag, 24. Juli, bis zum 21. August im Rathausfoyer zu sehen sein. Die Ausstellungseröffnung findet am 24. Juli um 11.00 Uhr im Oberen Foyerbereich statt. Die musikalische Begleitung der Vernissage übernimmt das irische Folkloreensemble „Assana“ der Emmerich-Smola-Musikschule unter Leitung von Walter Lelle. Prof. Dr. Andreas Fröhlich spricht die einführenden Worte. Auch ein künstlerischer Beitrag der Westpfalz-Werkstätten Siegelbach ist vorgesehen. Barrierefreie Zugänge zur Ausstellung gibt es über das Bürgercenter und den Rathauseingang Maxstraße.

Neues Zentrum des ehrenamtlichen Engagements

„Haus der Begegnung“ in der Villa Jaenisch feierlich eingeweiht

Im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel sowie des Beigeordneten Peter Kiefer wurde das „Haus der Begegnung“ in der Villa Jaenisch heute Morgen feierlich eingeweiht. In dem gut 100 Jahre alten Gebäude oberhalb des Benzinorings wird das Arbeits- und Sozialpädagogische Zentrum (ASZ) künftig die ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Flüchtlingsbetreuung koordinieren. So soll ein Treffpunkt für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer entstehen, darüber hinaus sollen die Räumlichkeiten auch für Teambesprechungen, Seminare oder konkrete Betreuungsangebote genutzt werden. Die Stadt hat das Gebäude von der Eigentümergesellschaft angemietet.

OB Weichel sprach bei der Einweihung von einem „Signal der Wertschätzung“ für die großartige Arbeit, die die ehrenamtlichen Helfer leisteten. „Wir können sehr stolz sein auf die Welle der Hilfsbereitschaft und das große Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger“, so das Stadtoberhaupt. Die Verwaltung alleine könne die großen Herausforderungen, die mit der Betreuung der vielen Flüchtlinge, die die Stadt in den letzten Wochen und Monaten erreicht hätten, verbunden seien, gar nicht stemmen. „Ohne das ASZ und ohne Euch ginge es nicht“, sprach er die vielen anwesenden Helferinnen und Helfer direkt an. „Dafür ein großes Dankeschön!“
Der Bedarf, das ehrenamtliche Engagement zu koordinieren und auch räumlich zu bündeln, sei in der letzten Zeit immer größer geworden, so erläuterten Katharina Wisniewski und Barbara Mangold vom ASZ die Hintergründe, wie die Idee zum Haus der Begegnung entstanden sei. „Vor zwei Jahren haben wir mit ganz wenigen Leuten angefangen“, erklärte Mangold. Für großen Zuwachs habe dann ironischerweise eine NPD-Demo gesorgt, die zu einer „richtigen Solidaritätswelle“ geführt habe. Aktuell gingen, so Mangold, über das neue Internetportal kl-ist-bunt.de jede Woche neue Angebote zur ehrenamtlichen Hilfe ein. „Wir freuen uns sehr über die große Hilfsbereitschaft und sind offen für alle guten Ideen“, so Mangold. Insgesamt seien derzeit 86 Ehrenamtler für das ASZ im Bereich der Flüchtlingshilfe tätig. „Das Engagement für Flüchtlinge in Kaiserslautern ist riesengroß“, so auch der Leiter des ASZ, Willi Schatter. „Mein Dank an die Vermieter sowie an die Stadt, dass wir die vielen Helferinnen und Helfer nun hier in diesen tollen Räumlichkeiten unterstützen können.“

Als Vertreter der Eigentümer sprach Volker Barth. Das Haus zur Verfügung zu stellen sei eine „Willkommensgeste gegenüber den Flüchtlingen“. Er bedankte sich bei der Stadt für die pragmatische Unterstützung und überreichte dem Baudezernenten Peter Kiefer symbolisch einen Korb mit Brot und Salz. „Wir haben bewusst ganz unterschiedliche Brot- und Salzsorten in den Korb gepackt“, erläuterte Barth, „so vielfältig wie die Menschen, die hier betreut werden.“

 

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Gute Laune bei der Einweihung: ASZ-Leiter Willi Schattner (links) und Oberbürgermeister Klaus Weichel.